Wir lieben Dubai :-)

Am Mittwoch sind wir mit dem Jett-Bus von Petra nach Amman gefahren. Die Fahrt verlief angenehm und war um einiges günstiger, als mit dem Taxi. Von der Jett-Busstation in Amman brachte uns ein Taxifahrer in unsere „Unterkunft“ (weitere Details erspare ich Euch hier, nur soviel: Die Nacht hat ganze 16 Euro im Doppelzimmer gekostet) und wir haben mit ihm gleich für den nächsten Tag um 8 Uhr den Flughafentransfer vereinbart.
Nach der kurzen Nacht wollten wir aus dem erwähnten Hotel auschecken, jedoch war der Chef nicht da. Nur am PC nebenan saß jemand, der uns dann fragte, ob wir auschecken wollten. Als wir dies bejahten, ging er hinter die Theke und kramte unsere Buchung aus einem Regal hervor. Das Geld wollte er dann allerdings zunächst nicht annehmen, er meinte er sei auch nur ein Gast und der „Manager“ schläft noch. Er versuchte ihn dann mehrfach vergeblich per Handy zu erreichen und nahm letzten Endes dann doch unsere 16 jordanischen Dinar an und wir konnten zum bereitstehenden Taxi gehen. Ob der „Manager“ unser Geld je erhalten hat, wissen wir jedoch nicht. 😀

Die ca. 30-minütige Fahrt zum Flughafen von Amman war dann allerdings nicht weniger abenteuerlich. Denn obwohl es um die Uhrzeit in Amman lediglich 15 Grad hatte, fuhr unser Fahrer die ganze Zeit mit weit geöffnetem Fenster. Wir hatten den Eindruck, dass er wohl sonst jeden Moment einschlafen würde. Er war es anscheinend nicht gewohnt um 8 Uhr schon seinen Tag zu beginnen 😀
Glücklicherweise kamen wir dann doch noch heil am Flughafen an und konnten unseren tollen Emirates Flieger besteigen.
In Dubai angekommen war uns sofort klar, wieso wir es hier immer wieder toll finden. Schöne Autos, beeindruckende Gebäude, saubere Verkehrsmittel. Wir fühlten uns fast heimisch :-)
Unsere Unterkunft hatten wir über Airbnb gebucht. Es handelte sich um ein Zimmer mit Bad in einer tollen Villa mit Pool von einer deutschen Vermieterin. Lustigerweise stellte sich bei der Ankunft heraus, dass sie aus der Nähe von Landshut kam und mit Familie seit 4 Jahren in Dubai lebt. Ein totaler Volltreffer, supertolle Villa, supernette Vermieterin und ein erstklassiges Frühstück. Das alles zu einem mehr als vertretbaren Preis, denn da immer noch das islamische Opferfest war, waren sämtliche Hotelzimmer entweder ausgebucht oder komplett überteuert.

Die vier Tage in Dubai ließen wir es eher ruhig angehen und verbrachten die Zeit in der JBR, am Pool, am Strand oder
in den Malls. Tagsüber war es mit noch 34 Grad fast noch unerträglich heiß, auch wenn unsere Vermieterin meinte, dass die Temperaturen ja inzwischen schon wieder auf ein angenehmes Maß gefallen sind. :-)
Richtig schlimm sei es nur im August und September. Je nachdem was man halt so gewohnt ist, denn für uns war es immer noch sehr heiß :-)

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