Bangla Road

Was heißt Phuket eigentlich auf russisch?

Diese Frage ist durchaus legitim, wenn man sich die Horden russischer Pauschaltouristen ansieht, die hier ihren Urlaub verbringen. Schleierhaft ist mir trotzdem wer Mitte Dezember in Russland alles Urlaub hat, aber wenn es sogar Stripclubs in der Bangla Road mit ausschließlich russischen Tänzerinnen gibt, dann müssen das doch Einige sein. Dazu kommen unzählige in kyrillischer Schrift beschriftete Minivans, Werbeplakate, Hotelinfos und ganz offensichtlich ist es auch nicht sehr schwierig sie am Strand oder im Nachtleben zu erkennen.

Aber von vorne.
Wir sind am Montag nach einem guten Malaysia Air Flug in Phuket gelandet und haben gleich mal unseren Mietwagen von Thai Rent a Car in Empfang genommen. Ein roter „Mirage“ (nein, nicht der von Gemballa) mit etwas über 30000 km und noch ganz gut in Schuss. Im Nachhinein war das wirklich eine gute Idee, da die Insel doch relativ groß ist.


Ein paar Sehenswürdigkeiten und vor allem die zahlreichen Strände konnten wir dadurch viel leichter erreichen.
Dank eines sensationellen Agoda-Deals kamen wir in der Frutta Boutique, etwas außerhalb von Patong je 2 Nächte für nur 25 und 14 Euro unter. Gratis Kaffee und Bananen a discretion inklusive :-)


Wir verbrachten die Tage an den tollen Stränden von Kata, Karon und Nai Harn mit teilweise riesigen Wellen und die Abende/Nächte stürzten wir uns ins Nachtleben der Bangla Road in Patong.

Für 4.50 EUR gab es eine tolle einstündige Fussmassage und gegessen haben wir ebenfalls für einen vertretbaren Preis, wenn man bedenkt, dass man sich mitten in einer Touristenhochburg befindet.

Der Badespaß war etwas getrübt von einem pieksenden Gefühl am Körper. Etwas verwundert weil wir weder im Wasser, noch am Körper irgendetwas erkennen konnten, haben wir im Hotel danach gegooglet und herausgefunden, dass dies vermutlich nesselnde Bestandteile von Plankton waren. Also gewissermaßen Mini-Quallen. Der Anzahl an Google Ergebnissen nach zu urteilen, ergeht das wohl Vielen so. Etwas unangenehm aber nicht gefährlich.
Trotzdem war der Strand und das Wasser toll und dringend nötig um sich bei 32°C etwas abzukühlen. Sightseeingtechnisch gab es außer dem „Großen Buddha“ und diversen „Viewpoints“ auf der Insel nicht so viel zu sehen, aber deswegen waren wir auch nicht hergekommen. Ein paar Tage ausspannen und abends seicht unterhalten zu werden war schon ganz gut.
Die 5 Tage sind wie im Flug vergangen und jetzt sitzen wir schon wieder am Flughafen und warten auf den Abflug nach…..
SINGAPORE!!!! :) :)

 

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