Thapae Gate

Reizendes Chiang Mai

Nach einem kurzen Flug mit Bangkok Airways sind wir am Mittwoch in Chiang Mai angekommen, wo wir uns kurzfristig gegen einen ursprünglich geplanten Mietwagen entschieden haben. Im Nachhinein war das absolut die richtige Entscheidung. Man kommt in der kleinen Stadt prima per Taxi (eigentlich nur vom und zum Flughafen), Tuktuk oder gemietetem Roller voran. Ein Mietwagen wäre hier nur viel teurer und unpraktisch (Stau, Parken, etc.) gewesen.

Gegen 19:00 Uhr checkten wir im Napatra Hotel ein, wo wir für etwas über 21€ ein richtig gutes Zimmer vorfanden. Die Minibar mit zwei Flaschen Wasser, Coca Cola, Kitkat, Milch und Orangensaft wurde täglich gratis aufgefüllt, ebenso gab es bis 12 Uhr mittags gratis Kaffee in der Lobby. Ein richtig guter Deal. Chiang Mai besitzt einen Altstadtkern mit Stadtmauern, die im Quadat angeordnet sind. Um die Mauern herum gibt es einen mit Wasser gefüllten Graben, wo sich alle paar hundert Meter ein schöner Springbrunnen befindet.

Am nächsten Morgen machten wir uns mit unserer ersten Tuktukfahrt auf den Weg zur Breakfast World Chiang Mai, die von dem Deutschen Olaf und seiner Thaifrau geleitet wird, wo es leckeres Frühstück in allen möglichen Varianten und den ganzen Tag über gibt. Nicht ganz so günstig, wie für Thai-Verhältnisse angemessen, aber halt schon sehr lecker.

Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zum Chiang Mai Festival Center, einer Shoppingmall die an diesem Tag gerade eröffnet hatte. Dementsprechend viel war hier auch los. Abends gingen wir noch auf den bekannten Chiang Mai Night Market, wo man allerlei Kram erstehen und vor allem sehr viel, lecker und günstig essen kann (Sushi für 1€, genug um satt zu werden).

Am nächsten Tag mieteten wir uns dann einen Roller für 250 Baht (ca. 5.95€) um mobil zu sein, da wir zum bekanntesten Tempel in Chiang Mai, dem Wat Phra That Doi Suthep wollten, der etwa 18 km westlich von unserem Hotel lag. Der Weg dorthin führt über kurvige Landstraßen auf einen Berg hinauf, die mit einem Gerät noch spaßiger hinter sich gebracht werden könnten. 😀 Der auf dem Hügel gelegene Tempel kann über 309 Stufen erklommen werden, oder man benutzt den Lift für 20 Baht (+ 30 Baht Eintritt für Ausländer, Thais müssen nichts bezahlen (bei uns würde sowas als hochgradig rassistisch verurteilt werden…)). Von oben hat man auch einen beeindruckenden Ausblick über Chiang Mai.

Abends ging es dann wieder auf den Night Market/Bazaar, wo die Thais im Vorfeld zum Loy Krathong Festival schon massenhaft ihre Laternen stiegen ließen und kräftig Feuerwerk verballerten. Nach einer wohltuenden Massage für einen Spottpreis von 2.38€ für 30 Minuten ließen wir den Abend in einer Bar, die hauptsächlich von Locals besucht war bei einem Drink und Livemusik ausklingen.

Chiang Mai hat für mich ein ganz besonderes reizendes Flair an sich. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass so viel los war, weil sich gerade das Loy Krathong Festival angekündigt hatte, oder ob die Stadt immer so lebendig ist. Jedenfalls hat sie für mich einen tollen Mix aus Unterhaltung und Leben an sich, ohne dabei überladen und stressig wie beispielsweise Bangkok oder Pattaya zu wirken.

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