Kategorie-Archiv: Indien

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Video zum Indien – Seychellen – Südafrika – Trip

Hallo!

Rückblickend auf die tollen drei Wochen anfangs dieses Jahres habe ich mal einen kleinen Zusammenschnitt erstellt:

Hotels des Trips:
Indien
– The Lalit Mumbai → http://goo.gl/LhwfJR
– The Leela Palace Delhi → http://goo.gl/OQasl9
– The Four Seasons Mumbai → http://goo.gl/gnIAHT
– The Taj Mahal Palace Mumbai → http://goo.gl/trKfx9

Seychellen
– Constance Lemuria Praslin → http://goo.gl/Ubp5EO
– Le Duc de Praslin → http://goo.gl/opMhz2
– The Savoy Mahe → http://goo.gl/D097Br

Südafrika
– Palazzo Montecasino → http://goo.gl/dtSbtQ
– The Palace of the Lost City → http://goo.gl/o0sASL
– The Fairway Hotel & Spa → http://goo.gl/IfQBvT

Viel Spaß damit :-)

lemuria seychelles presidential villa

Luxus-Lifestyle Trip nach Indien, auf die Seychellen und nach Südafrika

lemuria seychelles presidential villa

Im Januar und Februar 2015 waren wir für drei Wochen auf einem Luxus-Lifestyle Trip zu einigen der außergewöhnlichsten und interessantesten Orte der Welt unterwegs, um die luxuriösesten und besten Hotels zu testen, die diese Orte zu bieten haben. Unsere Reise führte uns nach Mumbai, Delhi und Agra in Indien, auf Praslin und Mahe, zwei Inseln der Seychellen, nach Johannesburg in Südafrika und über einen kurzen eintägigen Zwischenstopp in Dubai in die Schweiz zurück.

Wir konnten kulinarische Köstlichkeiten aus vielen verschiedenen Teilen der Welt sowie unglaubliche Gastfreundschaft erfahren und freuen uns hier unsere Erfahrungen mit Euch teilen zu können.

Indien

Unsere Reise beginnt in dem unglaublich faszinierenden und vielfältigen Land Indien. Wir landen in der Hauptstadt Neu-Delhi, wo die Temperaturen im Winter sehr kühl werden können, sodass wir beim Verlassen des Flugzeuges als erstes unsere Jacken anziehen, da die Temperaturen aktuell sogar unter 10°c liegen.

Bei der Ankunft bemerken wir als erstes ein paar riesige US-Luftwaffen-Flugzeuge auf den Start- und Landebahnen des Flughafens von Delhi. Es ist Barack Obamas Gefolge, das bereits angekommen war, weil der US-Präsident zu einem Treffen mit dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi unterwegs war, zwei Tage nach unserer Ankunft. Obama war auch der Ehrengast bei den Feierlichkeiten zu Indiens kommendem Nationalfeiertag.

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The Leela Palace

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Gleich nachdem wir unsere Koffer von der Gepäckausgabe erhalten und die Ankunftshalle verlassen haben, werden wir von zwei Mitarbeitern des Leela Palace Hotel Delhi begrüßt. Wir werden zu unserem Transferfahrzeug, einem brandneuen 5er BMW begleitet und danach in einer 10-minütigen Fahrt zum Hotel VIP-chauffiert.

The Leela Palace befindet sich im Diplomatenviertel von Neu-Delhi, wo all die Botschaften ihre Büros haben, sodass das Sicherheitsniveau immer sehr hoch ist und wir uns zu keiner Zeit unsicher fühlen. Wir steigen aus dem Wagen und werden sofort mit unserem Namen begrüßt. Dann erhalten wir sowohl einen Blumenkranz um den Hals, als auch die symbolischen roten Punkt auf der Stirn, der für Glück und Gesundheit steht. Vom ersten Moment an, als wir einen Schritt in The Leela Palace setzen, fühlen wir uns sehr, sehr besonders aufgehoben. Etwas, das wir so noch nie zuvor erlebt haben.

Man kann aus einer Auswahl von 254 Zimmern und Suiten wählen und das Hotel verfügt auch über eine erstaunliches Spa mit Fitnessraum, Sauna, Dampfbad und besonderen Erlebnisduschen, sowie verschiedene Behandlungsräume, wo Sie ayurvedische, orientalische und europäische Anwendungen genießen können.

The Leela Palace hat eine beeindruckende Dachterrasse mit Pool und obwohl die Temperaturen tagsüber nur auf etwas mehr als 15°C steigen, ist der Pool sehr schön aufgeheizt, sodass wir es genießen ein paar Runden zu schwimmen während wir einen tollen Blick auf Neu-Delhi haben.

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Am nächsten Morgen begeben wir uns schon sehr früh auf eine 3-stündige Fahrt nach Agra, wo wir hofften, das Taj Mahal bei Sonnenaufgang zu sehen. Unglaublich dichter Nebel auf dem Weg dorthin aber gab uns schon eine Vorstellung davon, dass nicht mit viel Sonne bei Sonnenaufgang zu rechnen sein wird. Wir passieren Indiens Formel 1 Rennstrecke, den Buddh International Circuit, und kommen zur richtigen Zeit zur Eröffnung gegen 07:00 Uhr an. Kurz nach der Öffnung der Eingangstore können wir das Taj Mahal erkennen wie es mystisch im Nebel verborgen ist. Unser Führer erklärt uns jedoch, dass wir noch Glück hätten, weil in den letzten Tagen war der Nebel noch dichter und es regnete den ganzen Tag. Wir wollen uns also nicht beschweren.

Wir lernen eine Menge Dinge über die riesige Mausoleum und sind sehr beeindruckt von der Handwerkskunst und der Arbeit, die in den Bau des Taj geflossen sind. Vor allem der gravierte Marmor muss unglaublich viel Arbeit gewesen sein. Nach einer 3-stündigen Tour und einem Abstecher zum Red Fort machen wir nun also Platz für die ankommenden Horden von Touristen und suchen uns unseren Weg durch die hektischen Straßen von Agra zurück nach Delhi, wo wir noch ein paar Stunden im fantastischen Leela Palace Hotel genießen können.

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Four Seasons Mumbai

Nach einem 2-stündigen Inlandsflug von Delhi kommen wir in Mumbai an, was die finanzielle und wirtschaftliche Hauptstadt Indiens ist. Die Temperaturen zeigten sich auch gänzlich anders als in Delhi. Wir kommen um die Mittagszeit in Mumbai an und die Temperatur ist bereits nahe an der 30°c Marke! Wir schnappen uns eines der Prepaid-Taxis am Flughafen und weniger als 30 Minuten später erreichen wir das Four Seasons Mumbai, das strategisch gut gelegen in der Nähe der Geschäftsviertel von Süd-Mumbai, aber auch nicht weit vom Flughafen entfernt liegt.

Auch hier werden wir von der ersten Minute an mit unseren Namen begrüßt und fühlen uns durch die Freundlichkeit des Personals und das extrem hohe Servicelevel sofort willkommen. Das Four Seasons Mumbai bietet 178 Zimmer und 24 Suiten mit raumhohen Fenstern, die einen eindrucksvollen Blick über die Skyline von Mumbai oder das Meer bieten. Das Spa verfügt über acht Behandlungsräume für eine Vielzahl von Ayurveda-Anwendungen sowie einen Außenpool, einen Innen-Jacuzzi, Erlebnisduschen, Dampfbad und Ruheraum.

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Das Four Seasons bietet eine Flotte von 5-er und 7-er BMWs für seine Gäste zum Transport an. Wir bitten den Fahrer, uns zum Sea-Link zu bringen, eine Straße, die Bandra in den westlichen Vororten von Mumbai mit Worli in Süd-Mumbai verbindet. Das Besondere daran ist, dass es eigentlich eine Brücke über 5,6 km durch das Meer ist. Der Sea-Link wurde im Juni 2009 eröffnet und reduziert die Fahrzeit zwischen Bandra und Worli von 60-90 auf 20 Minuten.

Der Grund, warum wir zu der Promenade wollen, wo der Sea Link auf der Worli Seite beginnt, ist jedoch ein anderer. Unsere Freunde von der Facebook-Seite Supercar Sightings in Mumbai sagten uns, dass dies der beste Ort sei, um einige der Supersportwagen von Mumbai live sehen zu können. Als wir dort ankommen, bemerken wir bereits ziemlich viele „Spotter“ und sie sagen uns, dass in der Regel immer ein oranger Aventador um diese Tageszeit seine Runden dreht. Allerdings waren wir nur in der Lage, einen gelben 991 Carrera S und einen getunten Toyota Supra zu sichten. „Weißt Du, das hier ist nicht Monaco oder London, aber es ist doch nicht so schlecht manchmal“ – meint einer der Spotter zu uns.

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Wir verbringen den Abend in der einzigartigen AER Bar auf dem Dach des Four Seasons. Sie bietet einen Panoramablick auf das Arabische Meer und die City von Mumbai. Der DJ spielt gute Musik und genießen den Abend sehr. Wenn man kann, sollte man versuchen schon ab 17:30 Uhr da zu sein, um einen fantastischen Sonnenuntergang mit einem guten Drink zu erleben.

Am nächsten Tag haben wir die Dharavi Slum-Tour gebucht, was wir nur empfehlen können. Die Einblicke in das tägliche Leben dieser Bewohner von Mumbai ist atemberaubend. Dharavi ist Mumbais größter Slum mit etwa 1 Million Einwohner, die auf einer Fläche von nur 2,17 km² leben. Damit ist Dharavi der am dichtesten besiedelte Ort der Welt. Der Film Slumdog Millionaire wurde in Dharavi gedreht, aber die Einheimischen mögen diesen Film nicht besonders, weil er ein schlechtes Licht auf den Slum und die Bewohner wirft. Es ist unglaublich zu sehen, wie Menschen ihr Leben in Dharavi meistern, welche Vielzahl von Branchen und Geschäfte es gibt und wie glücklich die Menschen trotz ihrer Umstände sind.

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Das Taj Mahal Palace

Ganz im Kontrast zu unserer hochinteressanten Erfahrung in Slum von Dharavi, setzen wir unsere Reise im bekanntesten Hotel Mumbais oder gar ganz Indiens fort. Das Taj Mahal Palace öffnete seine Tore für Gäste im Jahr 1903 und ist daher nun schon 112 Jahre alt. Einschließlich des neu hinzugefügten Turmgebäudes, das im Jahr 1973 eröffnet wurde, bietet das Hotel 560 Zimmer, davon 44 Suiten.

Das Hotel war einer großen Anzahl von Prominenten über die Jahre hinweg Gastgeber – wir können zum Beispiel eine Suite besichtigen, die Angelina Jolie und Brad Pitt regelmäßig buchen. Das Taj Mahal Palace ist herausragend gelegen, direkt gegenüber dem Gateway of India, eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Mumbais.

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Es gibt eine immense Auswahl von 11 Restaurants, die Sie auf eine kulinarische Reise um die ganze Welt einladen, wenn Sie möchten. Wir testen drei von ihnen und sind von den geschmackvollen und authentischen Mahlzeiten mehr als beeindruckt.

Da es Sonntag ist, entschließen wir uns etwa 20 Minuten zu Fuß zum Marine Drive zu spazieren, wo wir uns unter die vielen Einheimischen mischen, die den Sonntag hier verbringen. Im Laufe des Tages wird es schon recht voll aber erst nachts drängen sich die Leute dort regelrecht. Der Marine Drive ist ein 4 km langer Boulevard in einer C-Form, mit einer Promenade parallel zur Straße und mit herrlichem Blick auf die natürliche Bucht und angrenzende Stadtteile von Mumbai.

Das Intercontinental Hotel am Marine Drive verfügt ebenfalls über eine Dachterrasse mit Bar, wo man eine herrliche Aussicht auf die Bucht hat. Nicht ganz so spektakulär wie der AER Bar oben auf dem Four Seasons, aber immer noch sehr zu empfehlen.

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Da dies unser letzter Tag in Indien ist und ein anstrengender Nachtflug auf die Seychellen vor uns liegt, verbringen wir fast den ganzen Tag am Pool mit dem majestätischen Schloss-Flügel im Hintergrund und genießen die Ruhe mitten im Zentrum des geschäftigen Mumbai. Hin und wieder suchen wir Abkühlung und schwimmen eine Runde. Dank Late-Check-Out können wir uns einen entspannten Nachmittag gönnen, bevor wir das Taj Mahal Palace, Mumbai und Indien verlassen müssen.

Allgemein fühlten wir uns in Indien sehr sicher. Mit der negativen Erwartung, dass uns jeder zweite zu betrügen versuchen würde und einer sehr vorsichtigen Haltung kamen wir nach Indien, jedoch wurden unsere Bedenken von der ersten Minute an ausgeräumt. Wir wurden nie betrogen, noch fühlten wir uns zu irgendeinem Zeitpunkt irgendwie gefährdet. Die Leute waren alle sehr freundlich und ehrlich. Ja einige Leute versuchen, einem etwas zu verkaufen, aber das ist überall in Asien das gleiche und es ist leicht zu vermeiden, wenn man einfach nur höflich ablehnt. Das Service-Level in den Hotels war höher als wir es jemals irgendwo anders zuvor erlebt haben und wir wussten dies wirklich zu schätzen.

Manche Leute sagen, India steht für „I‚ll Never Do It Again“ Können wir diesen Leuten zustimmen? Sicher nicht! Wir haben eine tolle Zeit in den 10 Tagen in drei verschiedenen Städten Indiens verbracht und die Menschen waren voll und ganz ehrlich und freundlich zu uns. Wir freuen uns bereits auf unsere nächste Reise nach „Incredible India“!

Seychellen

Aber nun ist es an der Zeit, weiterzuziehen. Erneut haben wir einen Nachtflug, und wir kommen am nächsten Morgen auf der Hauptinsel der Seychellen, auf Mahé an. Gebucht auf einem Inlandsflug zu der kleinen Seychellen-Insel Praslin sind wir ein bisschen besorgt, ob wir diesen rechtzeitig erreichen, da der Flug aus irgendeinem Grund eine Stunde später als ursprünglich geplant angesetzt war. Am Ende verpassen wir unseren Flug nach Praslin, aber das ist kein großes Problem, denn die Fluggesellschaft hatte uns bereits auf den nächsten Flug umgebucht, welcher nur 45 Minuten später startet.

Nach ein wenig Angstschweiß auf der Stirn (bin mir nicht sicher, ob wegen des verpassten Fluges oder der feuchten Luft) sitzen wir endlich in einer DHC-6 Twin Otter, einer kanadischen 19-Personen-Propellermaschine auf einem nur 20-minütigen Flug nach Praslin.

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Bei der Ankunft versuchen wir uns ein Taxi zu nehmen, allerdings ist das gar nicht so einfach, weil die Fahrer heute nicht sehr motiviert zu sein scheinen Arbeit zu finden. Stattdessen sitzen sie nur auf ihrer Bank und plappern weiter munter ihre Gespräche. Nach ein paar Minuten hat schließlich jemand Mitleid mit uns und fährt uns die drei km zum Constance Lemuria Resort an der Nordwestspitze der Insel.

Constance Lemuria

Das Constance Lemuria ist ein relativ großes Resort mit 105 Zimmern, die sich auf zahlreiche Bungalows verteilen auf einem Grundstück von über einem Hektar. Es besitzt auch den einzigen 18-Loch-Golfplatz auf den Seychellen mit einem ziemlich spektakulären Abschlag auf dem Gipfel eines Berges.

Strände: Das Constance Lemuria wird von drei fantastischen Stränden umgeben: Grand Anse, Petite Anse und einer der schönsten, die wir je gesehen haben: Anse Georgette. Besonders schön ist es, dass man nie das Gefühl hat, dass zu viele Leute hier sind, da das Grundstück so weitläufig ist. Am Strand Anse Georgette, den wir vormittags besuchten, waren wir für über eine Stunde komplett allein.

Anse Georgette

Wenn Du aus irgendeinem seltsamen Grund von den paradiesischen Stränden doch einmal genug haben solltest, so kannst Du es Dir noch am Infinity-Pool über drei Ebenen gut gehen lassen oder Du entspannst im Wellnessbereich, der mit einer Vielzahl von Shiseido Behandlungen aufwartet. Shiseido ist eine exklusive, japanische Marke, die über es bereits seit über 140 Jahren gibt.

Auch das gastronomische Angebot lässt mit den vier Restaurants, die ihren Fokus auf ausgezeichnete, frische Meeresfrüchte und Fisch legen, keinerlei Wünsche offen. Wir träumen immer noch von den köstlichen Kreationen im Lemuria.

Le Duc de Praslin

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Am nächsten Tag fahren wir auf die andere Seite der Insel, quer durch den Praslin-Nationalpark. Die Fahrt durch den Regenwald-Dschungel ist spektakulär und ein Erlebnis an sich. Nach 20 Minuten mit dem Taxi erreichen wir unser nächstes Ziel, das Le Duc de Praslin Hotel.

Der schöne Côte d’Or Strand mit seiner malerischen Kulisse, ist nur wenige Meter entfernt. Der Strand erstreckt sich über 3 km und die Palmen, die fast waagerecht hängen, ähneln wirklich Ansichtskarten von den Seychellen. Hier im Meer zu Schwimmen ist einfach und entspannend, da es keine hohen Wellen gibt und der Strand sehr flach abfällt, ganz im Gegensatz zu unserer Erfahrung am Strand Anse Georgette, wo wir die riesigen Wellen einige Male ins Gesicht abbekommen haben.

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Le Duc de Praslin bietet 36 Zimmer sowie 2 luxuriöse Villen, die auf einem Hügel mit Blick auf den Strand und das Meer liegen. Wir lieben die offene Raumgestaltung (insbesondere im Bad), die von dem britischen Designer Andrew Gee geplant wurde, dessen Heimat seit mehr als 20 Jahren die Seychellen sind.

Auch können wir besonders das Abendessen im Café des Arts empfehlen, das gegenüber dem Hotel und direkt am Strand liegt. Die Gerichte des Seychellois Koch, die wir genießen durften waren optisch ansprechend und schmeckten köstlich. Die neueste Ergänzung ist eine Chill Out Lounge und Tapas Bar auf dem Dach des Cafe des Arts, die erst vor wenigen Tagen geöffnet wurde.

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Am nächsten Tag ist es schon wieder Zeit, Praslin zu verlassen und wir kehren zur Hauptinsel Mahé zurück. Wir fliegen mit der gleichen Propellermaschine, auf der wir schon waren, um nach Praslin zu gelangen. Es gäbe noch eine andere Möglichkeit, und zwar per Speedboot, aber da unsere Zeit sehr begrenzt war, wollten wir nicht bis zu drei Stunden auf dem Boot verbringen. Auch wäre der Preisunterschied nur marginal gewesen.

Savoy Resort and Spa

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Auf Mahé nehmen wir uns wieder ein Taxi, das uns zum Savoy Hotel, unserer nächsten Unterkunft für heute bringt. Das Savoy Resort and Spa ist ein neu eröffnetes (2013) Hotel, am belebten und beliebten Beau Vallon Strand, wo es eine ganze Reihe von Unterhaltungsmöglichkeiten gibt und die Leute Essen und Souvenirs entlang der Strandpromenade verkaufen.

Das Hotel beherbergt auch den größten Pool auf den Seychellen und bietet viel Unterhaltung für jeden, darunter ein Tennisplatz, ein Spa mit Behandlungsräumen, Sauna, Dampfbad und Eisbrunnen sowie sechs verschiedene Restaurants und die „Gecko Bar“ mit Blick auf den wunderschönen Beau Vallon Strand, wo das Hotel auch kostenlose Sonnenliegen für die Gäste bereit stellt.

Natürlich ist das Hotel einigermaßen groß mit 163 Zimmern, aber aufgrund seines großzügigen Layouts fühlt es sich nie überfüllt an. Das Hotel verfügt über ein paar Honeymoon-Suiten sowie eine Präsidentensuite, die sich auf die ganze obere Etage eines der Gebäude verteilt.

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Nach dem Einchecken beschließen wir uns wie die Einheimischen fortzubewegen und versuchen einen Bus zu erwischen. Fahrpläne im Internet sind schwer zu finden, noch schwerer zu lesen und manchmal nicht sehr genau, so dass wir hoffen, dass uns der Concierce im Savoy mitteilen kann, welchen Bus wir nehmen müssen. Mit ein paar Minuten Verspätung kommt der klappernde Bus dann auch unter großem Lärm zur Haltestelle. Wir steigen ein, zahlen gerade einmal 5 Rupien und können in eine Richtung fahren, so lange wir wollen.

Unter großem Getöse fährt der Bus nach Norden in Richtung des Hilton Northolme Resort, wo wir für ein Mittagessen aussteigen.

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Wir genießen diese schöne Aussicht bei einem leckeren Mittagessen und bekommen erzählt, dass das Hotel nur 40 Zimmer hat und damit eines der kleinsten Hotels der Hilton-Kette ist. Allerdings besteht jedes dieser 40 Zimmer aus Bungalows, die in die steilen, aus dem türkisblauen Meer herausragenden, Felsen hineingebaut wurden. Man kann zwischen Hillside oder Oceanview Villas wählen und im Moment wird eine Präsidentenvilla errichtet, die für die Buchung in Kürze verfügbar sein sollte.

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Als wir uns auf dem Weg zurück zum Savoy machen, entscheiden wir uns, ein Auto zu mieten, weil wir gehört haben, dass das Fahren auf den engen Straßen durch den Nationalpark Morne Seychelles viel Spaß machen kann. Und was für ein Spaß das war! Wir fahren also auf extrem kurvigen Straßen, kaum breit genug für ein Auto und mit herrlichem Blick auf das blaue Meer und Himmel im Hintergrund.

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Obwohl wir die meisten berühmten alpinen Bergpässe sehr genau kennen, ist das wirklich ein ganz besonderes Erlebnis. Etwa in der Mitte des Nationalparks, durch den sich die Straße wie durch einen Regenwald schlängelt, kommen wir zu einer historischen Aussichtsplattform, bekannt als „Mission Lodge“ mit einem eindrucksvollen Blick über die grünen Hügel und das blaue Meer. Ein Auto zu mieten und diese Straße zu fahren ist sehr zu empfehlen, wenn man auf den Seychellen ist!

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Sobald wir bergab fahren wird die Landschaft noch besser. Während wir unsere Fahrt weiter südlich in Richtung Baie Lazare fortsetzen, gelangen wir zu den schönsten Stränden. Einer schöner als die andere. Und alle sind im Grunde menschenleer. Man fühlt sich wirklich nahe am Paradies. Kurz vor Sonnenuntergang nutzen wir die Gelegenheit, setzen uns auf eine Bank am Strand und beobachten einfach nur den Sonnenuntergang für eine halbe Stunde. Unter einer Palme sitzend, mit dem weißen Strand, dem ruhigen Meer und einem kleinen Fischerboot vor uns, während die Sonne im Meer versinkt, war das ein wirklich magischer Moment, den Bilder kaum beschreiben können, aber ich versuche es einmal:

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Nachdem die Sonne untergegangen ist fahren wir für ein paar Minuten weiter, bis wir das ziemlich versteckte „Marias Rock Cafe“ entdecken, das überall auf den Seychellen für seine Meeresfrüchte bekannt ist, die roh auf den Tisch kommen und dann von einem selbst auf einem heißen Stein mit einigen Gewürzen nach Belieben gegrillt werden. Jedes Gericht wird von einer Portion Reis und etwas frischem Salat und Gemüse begleitet.

Wir entscheiden uns für den Fisch und die Garnelen und können das absolut empfehlen, wenn man auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Speiseerlebnis ist. Bei strahlendem Vollmond machen wir uns auf die Rückfahrt in das Savoy nach Beau Vallon, denn früh am nächsten Morgen ist es bereits Zeit für uns, das Paradies für das nächste Ziel zu verlassen.

Südafrika

Gegen Mittag landet unser Flugzeug in Johannesburg, Südafrika, und sofort nach dem Verlassen des Flughafens fühlen wir die Hitze des südafrikanischen Sommers. Die Temperaturen in unserem Mietwagen zeigen ständig mehr als 35°C und irgendwann konnte ich im Armaturenbrett sogar 40°c lesen.

Trotzdem entscheiden wir uns in die Innenstadt von Sandton zu fahren, eine der schönsten Gegenden von Johannesburg heute, da das Zentrum der Stadt selbst ziemlich heruntergekommen ist und zum Zentrum der Kriminalität und Gewalt wurde. Es ist daher nicht ratsam für Touristen, dorthin zu gehen, auch, weil es dort nicht viel zu sehen oder zu tun gibt. Alle großen Unternehmen haben die Innenstadt von Johannesburg verlassen und die meisten von ihnen haben sind jetzt in Sandton angesiedelt.

Im Zentrum von Sandton befindet sich Sandton City, ein riesiges Einkaufszentrum, mit dem berühmten Nelson Mandela Square und einer 6-Meter hohen Statue von Nelson Mandela sowie viele Restaurants und Geschäfte. Hier können wir unser erstes Filetsteak in Südafrika mit einem Glas Rotwein genießen.

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Auf den Straßen bemerken wir eine ganze Reihe von BMWs (und auch einige Audis und Mercedes, aber nicht ganz so viele), welche vermutlich deshalb so zahlreich vorhanden sind, weil BMW ein Produktionswerk in Pretoria betreibt, nur etwa 40 Kilometer nördlich von Johannesburg.

Auf einmal stellen wir fest, dass alle Verkehrsampeln aus sind und die Menschen an Kreuzungen stehen bleiben und dann in der gleichen Reihenfolge weiter fahren wie sie angehalten haben. Dies ist offensichtlich, wie der Verkehr in Südafrika an Stoppschildern funktioniert, wenn es keine Ampeln gibt oder diese ausgefallen sind. Ganz interessant zu sehen, denn hier in Europa gibt es entweder Vorfahrtsstraßen oder die rechts-vor-links Regelung.

An einem nahe gelegenen Café wird uns gesagt, dass diese Stromausfälle ziemlich häufig vorkommen. Anderweitig bekannt als „Load Shedding“, ist dies eine absichtlich herbeigeführte elektrische Leistungsabschaltung, wo die Lieferung von Elektrizitüt gestoppt wird, weil die Nachfrage nach Strom die Stromversorgungskapazität des Netzwerks überschreitet. Als Folge dessen sind viele Haushalte und Geschäfte, wie auch Ampeln, für einen Zeitraum von 1-5 Stunden ohne Strom. Größere Hotels haben ihre eigenen Dieselgeneratoren, die bei Auftreten eines Stromausfalls automatisch aktiviert zu werden, so dass der Strom innerhalb weniger Sekunden wieder zur Verfügung stehen sollte. Das einzige Restaurant in der Straße, das Strom zu haben schien, war ein McDonalds.

Am nächsten Morgen wagen wir es in die Innenstadt von Johannesburg zu fahren, denn wir wollen einen Blick über die ganze Stadt bekommen und dafür gibt es eine Aussichtsplattform im 50. Stock des Carlton-Center, die wir besuchen möchten. Vorsichtig versuchen wir die nicht so schönen Viertel wie Hillbrow und Yeoville zu vermeiden und erreichen das Carlton-Center kurze Zeit später. Nach ein paar Rückfragen finden wir den Weg zu „Top of Africa“ ​​im 50. Stock, was wirklich einen Besuch wert ist.

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The Palazzo Montecasino

Von Downtown Johannesburg aus fahren wir in Richtung Nordwesten in das Viertel von Fourways, wo es einen Entertainment-Komplex namens Montecasino gibt, was ein Gebäude mit vielen Restaurants, Geschäften und einem Casino ist. Die Decken sind bemalt und werden in einer Weise bestrahlt, dass man denkt, man geht unter freiem Himmel. Auf dem Weg von den Restaurants zum Casino ändert sich der Himmel und wird von Tageslicht zu Nacht, was ebenfalls sehr faszinierend zu sehen ist, gerade wenn man bedenkt, dass immer noch strahlender Sonnenschein draußen herrscht.

Montecasino öffnete seine Tore am 30. November 2000 und zieht mehr als 9 Millionen Besucher pro Jahr an. Zur Unterhaltungs- und Freizeitanlage gehört ebenfalls ein 5-Sterne Hotel: The Palazzo, das Hotel, in das wir jetzt einchecken.

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Der Palazzo ist in den 246 Zimmern designed im Stil von altem, italienischen Glamour. Mit den Säulen, die zum Montecasino Komplex führen, sowie mit dem Design des Pools und der Lobby zieht sich dieses Design wie ein roter Faden durch die ganze Anlage. Das Hotel bietet King Suiten, ein Penthouse und eine Präsidentensuite. Vom mediterranen Restaurant Medeo haben wir einen tollen Blick auf den Springbrunnen in der Mitte, während wir einen frischen Ceasar Salad genießen.

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Den Rest des Nachmittags entspannen wir am schönen Pool mit dem Palazzo im Hintergrund und genießen eine gelegentliche Abkühlung von der Hitze, bevor wir zum Abendessen aufbrechen. Mit der Hilfe von Tripadvisor finden wir ein nettes, kleines Restaurant namens Chaplin Grill, das bekannt ist für seine Fleischspezialitäten. Das bestellte Stück Rinderfilet ist eines der besten Steaks, das wir je gegessen haben und begleitet von einem guten Glas Rotwein genießen wir den Abend auf der Terrasse dieses fantastisches Restaurant, während uns der lauwarme Wind um die Nase weht.

Da die Sonne hat jetzt offiziell untergegangen ist und zwar nicht nur innerhalb des Montecasino Komplex, sondern auch außerhalb, kehren wir zum Casino-Bereich für ein paar Wetten auf dem Roulette-Tisch zurück. Aber nachdem wir schnell zu der Erkenntnis gelangen, dass „das Casino immer gewinnt“ machen wir Feierabend und gehen schlafen, weil wir morgen früh raus müssen.

The Palace of the Lost City

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Am nächsten Morgen bedienen wir uns an dem umfangreichen Frühstücksbuffet, denn eine zwei bis drei-stündige Fahrt in den südafrikanischen Busch liegt vor uns. Unser Ziel ist der Unterhaltungskomplex Sun City, am Fuße des Pilanesberg National Park, ca. 180 km nordwestlich von Johannesburg entfernt. Die Straßen sind voller Menschen und Rinder, gesäumt von kleinen Wellblechhütten, die alle Arten von Souvenirs und Simkarten verkaufen oder wenn man kurzfristig Bedarf nach einem Haarschnitt hat, kann auch dies erledigt werden.

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Des öfteren ähneln die Straßen Start- und Landebahnen, weil sie über viele Kilometer kerzengerade sind, und wir ertappen uns manchmal dabei etwas schneller, als erlaubt unterwegs zu sein. Als wir nach einem kurzen Zwischenstopp auf einem Rastplatz zu unserem Auto zurück kommen, zeigt das Thermometer brütende 40°C und so drehen wir die Klimaanlage auf die kälteste Stufe und machen uns schnell daran weiter zu fahren. Bald kommen wir am Palace of the Lost City an, eines von vier Hotels im Sun City Unterhaltungskomplex, welches über 335 Zimmer verfügt, davon 15 Suiten.

Sun City bietet ausgiebige Unterhaltungsmöglichkeiten für jedermann, sei es das fantastische „Valley of Waves“ – ein künstlich angelegter Strand mit Wellen, die auf einen zukommen, oder die Casinos, die weltweit schnellste Seilrutsche, ein Spa mit Massagen und Körperbehandlungen, Safaris durch den Pilanesberg National Park, Fahrten mit dem Heißluftballon, zwei 18-Loch-Golfplätze oder die verschiedenen Nachtclubs einschließlich Clubs, Bars und Restaurants. Die Liste scheint endlos zu sein und Sun City bietet nach eigenen Angaben 101 verschiedene Aktivitäten, was eine Zahl ist, die wir überhaupt nicht in Frage stellen.

Es ist schon faszinierend, wie sich so ein riesiges Resort mitten im südafrikanischen Hinterland befindet. Wir sind sehr beeindruckt von der enormen Größe der gesamten Anlage. Man nimmt sich besser eins der vielen Shuttles, um von einem Punkt zum anderen zu gelangen, denn diese Strecken zu Fuß zurück zu legen ist keine besonders gute Idee, vor allem nicht bei 35°C.

Nach einem schnellen Mittagessen am Pool-Bereich und dem Einchecken in der Royal Suite, die durch die immense Größe von 250 m² unsere Kinnladen runterfallen lässt und zudem mit herrlichem Blick auf den Pool und das Resort beeindruckt, machen wir uns auf in die Lobby. Hier sollen wir abgeholt werden für den „Pilanesberg Nationalpark Game Drive“, ein 3 Stunden dauerndes Safari-Spektakel in einem Open-Air-Fahrzeug quer durch den Nationalpark.

Wir „brachten unser Glück“, sagte unser Fahrer Elvis mehrmals, denn wir waren in der Lage, vier der „Big Five“ zu sehen (Elefant, Löwe, Leopard, Büffel und Nashorn) und wir schießen viele Bilder von der Tierwelt im Park. Zu dieser Tageszeit sind wir zudem auch noch in der glücklichen Lage, einen spektakulären Sonnenuntergang hinter den grünen Hügeln des Parks erleben zu können.

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Nach einem köstlichen Abendessen im Restaurant Plume, wo wir zum ersten Mal Springbock essen (und mögen), genießen wir unsere riesige Suite, und nutzen unsere eigene Sauna und die riesige Dusche für einen entspannten Abend, bevor wir nach diesem langen und anstrengenden, aber extrem interessanten und ereignisreichen Tag zu Bett gehen.

Am nächsten Morgen schlagen wir uns an einem der umfangreichsten Frühstücksbuffets, die wir je gesehen haben den Bauch voll. Frühstück wird in der majestätischen Crystal Hall serviert und es gibt eine riesige Auswahl an Wurst, Käse, Fisch, frisches Sushi und Sashimi sowie alle Arten von Obst und mehr Eierspeisen, als man sich vorstellen kann. Durch dieses ausgiebige Frühstück gestärkt, müssen wir uns leider schon wieder startklar machen für unsere letzte Destination in Südafrika und zurück nach Johannesburg fahren. Allerdings ist eine Rückkehr nach Sun City auf jeden Fall in der Zukunft ganz hoch im Kurs, denn eine Nacht ist einfach nicht genug, um auch nur 10% von dem zu erleben, was hier geboten wird.

The Fairway Hotel & Resort

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Das Fairway Hotel, Spa & Golf Resort ist unser letztes Hotel auf dieser außergewöhnlichen Reise und es ist sicherlich ein gutes Hotel zum Schluss. Um das Problem der Stromausfälle (siehe ein paar Kapitel weiter oben) in den Griff zu bekommen, hat das Hotel hat einen eigenen „Silent Pack“ Generator, der innerhalb von 10 Sekunden einspringt, nachdem ein Netzausfall festgestellt wurde.

Eröffnet im Jahr 2010, gerade rechtzeitig für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika, sieht das Fairway heute immer noch sehr neu aus und im Gegensatz zu den meisten anderen Hotels, in denen wir waren, hat es ein moderneres und frischeres Auftreten – von außen wie auch von innen, was uns sehr gefällt.

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Das Fairway liegt direkt neben dem Golfplatz Randburg und ist nur etwa 15 Minuten von Zentrum von Sandton entfernt. Das Hotel verfügt über 76 Zimmer, darunter auch Familienzimmer und 14 Villen mit je 4 Schlafzimmern, also groß genug, um eine Gruppe von Freunden oder eine große Familie unterzubringen. Unser Luxus-Zimmer ist mit den besten Materialien ausgestattet, um ein Höchstmaß an Komfort und Luxus zu gewährleisten. Das Bett ist unglaublich bequem und ist mit einer Auswahl an Kopfkissen ausgestattet, die jedermanns Vorlieben erfüllen sollten. Uns gefällt besonders wie geräumig das Bad und Dusche ist.

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Das Hotel verfügt über zwei Pools, einer in der Mitte des Hauptgebäudes mit dem Restaurant und den Zimmern und einen weiteren Pool in der Nähe der Villen. Das Wasser ist ziemlich frisch, aber genau richtig für die hohen Temperaturen draußen. Ein umfangreiches Spa mit 11 Behandlungsräumen ist auch vorhanden und bietet eine Vielzahl von Hydrotherapy-Anwendungen sowie Sauna, Dampfbad, Jacuzzi und Außenpool.

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Vereinigte Arabische Emirate

Einen eher kurzen Nachtflug später, landen wir in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate – Abu Dhabi – wo wir volle 18 Stunden zur Verfügung haben um das Land zu erkunden, bevor unser Heimflug nach Zürich startet. Wir mieten also ein Auto, schnappen uns ein Sandwich und einen Kaffee zum Frühstück und starten nach Osten in Richtung Al Ain.

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Die dreispurige Autobahn verwandelt sich in eine zweispurige Straße und während wir geradewegs auf dem Weg in die Wüste sind, begegnen wir kaum noch anderen Autos. Das heißt allerdings nicht, dass wir besonders schnell fahren können, da es viele Radaranlagen auf dem Weg gibt. Als wir näher nach Al Ain kommen, begegnen wir auch vielen Kamelen auf beiden Seiten der Straße.

Ungefähr zwei Stunden nach der Abfahrt erreichen wir Jebel Hafeet, einen der höchsten Berge der Vereinigten Arabischen Emirate, 1350 Meter über dem Meeresspiegel. Wir kommen gegen 09.30 Uhr an, also immer noch früh am Morgen und haben daher einen fantastischen Blick auf die Wüste der Emirate auf der einen Seite und die omanische Wüste auf der anderen Seite, denn die Grenze zum Oman führt genau durch den Berg Jabel Hafeet.

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Ein weiterer Höhepunkt, abgesehen von der Aussicht von der Spitze des Berges, ist die Straße dortin. Die Straße erobert über 21 scharfe Kurven 1219 Höhenmeter. Sie wurde in den 1980er Jahren von einer deutschen Baufirma gebaut. Jedes Jahr im Januar findet eine Radsport Meisterschaft auf dieser Straße statt, die Jebel Hafeet Mercure. Neben der beeindruckenden Straße durch den Dschungel auf den Seychellen ist dies nun der zweite wirklich anspruchsvolle Pass, wo wir uns wünschen einen richtigen Sportwagen unter dem Hintern zu haben.

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Dieser Lkw hatte offenbar versucht, eine der Ecken zu schnell zu nehmen. Hoffentlich ist der Fahrer nicht all zu schwer verletzt worden.

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Von Jabel Hafeet fahren wir Richtung Dubai, wo wir einen Freund treffen, der eine Werkstatt für exotische Autos und Sportwagen (Simon Motorsport) betreibt. Bei der Ankunft fällt uns sofort ein Breitbau LibertyWalk Ferrari 458 Italia ins Auge, zusätzlich noch mit einer Innotech Abgasanlage ausgestattet. Neugierig schauen wir uns den fantastischen Ferrari genauer an, als uns unser Freund fragt, ob wir etwas von diesem Sound hören wollen.

Natürlich stimmen wir zu, und sofort startet er den 458 Italia. Ehrlich gesagt zittern meine Ohren jetzt noch, wenn ich heute an diesen Moment denke. Der Sound war unglaublich. Ihr könnt eine Probe davon hier hören: https://www.facebook.com/video. php?v=10152616696030143

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Weiter führt uns unser Weg zur Jumeirah Beach Residence, oder kurz JBR, wo wir einige der exotischen Sportwagen sehen wollen, die hier in Scharen „The Walk“ entlang cruisen. Es dauert nicht lange, und wir können die erste Kombination aus Ferrari 458 Italia und Lamborghini Huracan sowie einem Bentley Continental GTC sehen.

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Während wir einen leckeren Lavazza Kaffee in einem der vielen Cafés entlang „The Walk“ genießen, will unsere Kamera gar nicht mehr stillstehen. Lamborghini Murcielago LP640, Bentley Continental GTC, Rolls Royce Ghost, Bentley Mulsanne, Maserati Granturismo, Ferrari 458 – you name it. All diese Autos innerhalb weniger als einer Stunde. Abgesehen von Monaco während des F1 GP und London, ist dies wahrscheinlich der beste Ort um exotische Sportwagen zu sehen.

Da es schon fast Abendessenzeit ist, wählen wir das „Ciao“ Restaurant im Hotel Sheraton für eine Pizza aus. Der Service ist absolut spitze (der Kellner brachte mir sogar ein Ladegerät für mein Telefon), aber die Pizza war nur mittelmäßig. Da das Restaurant plant, seinen Koch bald zu ersetzen, sollte sich die Pizza demnächst verbessern – zumindest meinte der Kellner dies zu uns. :-)

Einen weitereren Nachtflug später, kommen wir im kalten Zürich gegen 6.30 Uhr am nächsten Morgen an. Wir verließen Johannesburg vor etwa 36 Stunden bei +36°C und kamen in Zürich am bei einer Tempreatur von -10°c an – verständlicherweise war uns danach zu Mute rückwärts wieder in den Flieger zu steigen.

Wir haben eine Menge Eindrücke, über 3600 Fotos und Videos und eine große Menge von Erfahrungen in einzigartigen und sehr außergewöhnlichen Hotels an fantastischen Orte in der Welt gesammelt und wir hoffen, Euch hat unser Bericht gefallen und Ihr könnt auch einige der Informationen und Referenzen für zukünftige Reiseziele nutzen.