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Markthal Rotterdam

Roadtrip nach Amsterdam, Rotterdam und mehr mit dem BMW M550d!

Markthal Rotterdam

Gibt es eine bessere Option für einen Roadtrip als einen drehmomentstarken, modernen und komfortablen BMW? Wir finden, kaum! Aus diesem Grund und weil Sixt für die Wintersaison bereits alle anderen M-Modelle aus dem Programm genommen hat, entschieden wir uns für den BMW M550d.
Mein Kumpel Vlad aus Tel Aviv kam pünktlich im Intercontinental Düsseldorf an um dort den Wagen in Empfang zu nehmen, während ich noch immer im Bus saß.
Noch immer bedeutet seit über 12 Stunden, da der Bus leider auf Grund zahlreicher Staus und nicht ganz nachvollziehbarer Routenänderungen des Fahrers über drei Stunden Verspätung hatte. Aber letztendlich hatte ich es doch geschafft und kam fast noch pünktlich an der Kö in Düsseldorf an.

Wir beschlossen nach einem kurzen Zwischenstop im Gourmetrestaurant mit dem goldenen M (Diät und ausgewogene Ernährung waren gänzlich unbekannte Begriffe während dieses Trips.) auf direktem Weg nach Amsterdam zu starten!

BMW M550d

Obwohl der Tag bereits um 5:00 Uhr für mich begann, war hier keineswegs ein frühes Ende absehbar. Nach kurzem Einchecken ins Hotel stürzten wir uns umgehend in das Amsterdamer Nachtleben, das trotz regnerischem Herbstwetter an einem Montagabend in vollem Gange war.

Amsterdam

Amsterdam

Gegen 1 Uhr morgens verließen wir dann Smokey’s Bar und steuerten den Nachhauseweg an um etwas wohlverdienten Schlaf nachzuholen.
Am nächsten Morgen machten wir uns auf um bei Lebkov & Sons den angeblich besten Kaffee der Stadt zu genießen und auch die Sandwiches waren vorzüglich. Frisch gestärkt fuhren wir Richtung Prinsengracht und bestaunten die zahlreichen Kanäle, die Amsterdam zu Recht den Beinamen „Venedig des Nordens“ geben.

Amsterdam

Amsterdam

„Zufällig“ kamen wir bei unserer Erkundungstour durch die Straßen von Amsterdam an „De vier Pilaren“ vorbei, einem Restaurant / Imbiss, der auf Pfannkuchen und Poffertjes spezialisiert ist. Poffertjes sind eine holländische Gebäckspezialität, etwas größer als ein 5-Mark Stück (kennt das noch jemand?) und ca. 1-2 cm dick. Diese werden dick mit Puderzucker bestreut und mit einem Stück butter heiß serviert. Als Krönung gab es noch ein paar Kleckse Nutella oben drauf. Sicherlich 5000 Kalorien, aber geschmacklich einfach der Obermegahammer!

Poffertjes

Abends machten wir uns dann wieder auf den Weg in die teilweise schon weihnachtlich dekorierte Innenstadt, um den Tag bei einem leckeren Burger ausklingen zu lassen. Natürlich nicht ohne zuvor den berühmten Red-Light-District zumindest einmal durchlaufen zu haben.

Amsterdam

Amsterdam

Nach einem leckeren Frühstück im Omeleggs war es dann auch schon an der Zeit sich von Amsterdam zu verabschieden, aber bereits die nächste interessante Stadt wartete auf uns: Rotterdam!
Unser erster Stop in der Stadt mit dem größten Seehafen Europas (und dem drittgrößten in der Welt!) war die Markthal, ein sehr futuristisch designtes Gebäude, das – wie der Name schon vermuten lässt – als Markthalle dient. Allerlei Stände und Geschäfte laden dazu ein verschiedene Leckereien zu kaufen.

Markthal Rotterdam

Markthal Rotterdam

Markthal Rotterdam

In Gehdistanz war bereits die nächste Sehenswürdigkeit, der wir einen Besuch abstatten wollten. Der Oude Haven ist ein sehr pittoresker Hafen, gesäumt mit Cafes und Restaurants, die zum Schlendern und Verweilen einladen und mit einem Blick auf die umliegenden Hochhäuser beeindrucken.

Oude Haven Rotterdam

Oude Haven Rotterdam

Über die Erasmusbrücke ging es dann zum Hotel, wo wir das Glück hatten ein Zimmer im 12. Stock mit fantastischer Aussicht über Rotterdam zu bekommen.

Art Hotel Rotterdam

Nach der verdienten Nachmittagsruhe starteten wir zunächst kurz zur Fenix Food Factory, einem etwas altertümlich, heruntergekommen anmutenden Industriegebäude am Hafen, das so in Richtung Markthal geht. Das heißt es gibt auch hier jede Menge kulinarische Köstlichkeiten, allerdings hat uns die Markthal besser gefallen. Im Anschluss ging es zum Euromast Tower, einem 185 Meter hohen Turm mit einem Restaurant, von dem man einen tollen Ausblick über Rotterdam hat, der bis zu 30 km reicht – schönes, klares Wetter vorausgesetzt.
Mit Einbruch der Dunkelheit machten wir uns auf den Weg zur Witte de Withstraat sowie De Meent Straße, die bekannt sind für Shopping und eine lebendiges Nachtleben mit zahlreichen Bars und Restaurants. Zusammen mit der beeindruckenden Skyline Rotterdams im Hintergrund ergibt das wirklich ein beeindruckendes Bild, was man sonst nur von Metropolen wie New York oder San Francisco kennt.

Witte de Withstraat

De Meent

Unseren tollen Aufenthalt in Rotterdam ließen wir wieder bei einem leckeren Burger und Hendricks-Tonic im Pol Cafe, eine der zahlreichen Bars an der De Meent Straße ausklingen bevor wir uns auf den Weg zurück ins Hotel machten und ein letztes Mal den Blick aus dem 12. Stock über die Dächer Rotterdams genossen.
Denn schon am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns von den Niederlanden und reisten nach Deutschland und auf der Autobahn kamen wir dann doch etwas zügiger voran, was meinem Besuch aus Israel sichtlich zu gefallen schien :)

Autobahn

Im schönen Essener Stadtteil Werden kehrten wir dann zunächst zum verspäteten Mittagessen in der Pizzeria Il Capriccio ein, bevor wir dann in unser Hotel eincheckten. Gegen Spätnachmittag und mit der Dämmerung machten wir uns auf den Weg zum ersten Weihnachtsmarkt 2015, der heute eröffnete. Obwohl das Wetter kaum schlechter hätte sein können und es fast durchgehend regnete tummelten sich doch einige Besucher und wärmten sich mit Glühwein auf. Pünktlich um 17:00 Uhr wurde dann der Weihnachtsbaum vom Oberbürgermeister Essens erleuchtet.

Essener Weihnachtsmarkt

Essener Weihnachtsmarkt

Lustig war auch das Riesenrad auf dem Weihnachtsmarktgelände und natürlich ließen wir es uns nicht nehmen wortwörtlich eine Runde zu drehen, um von oben den besten Überblick über den Markt mit seinen zahlreichen Ständen zu haben.
Nach einigen heißen Getränken und allerlei Leckereien auf dem Weihnachtsmarkt beschlossen wir, dass es noch zu früh ist um nach Hause zu gehen. So landeten wir noch auf einer Studentenparty in einer prall gefüllten Bar und erst gegen 3 Uhr morgens ging dann dieser ereignisreiche Tag zu Ende.

Frühstück

Am nächsten Morgen stärkten wir uns an dem ausgiebigen Frühstücksbuffet des Hotels und traten dann die Reise Richtung Süden an. Bei Porsche in Stuttgart machten wir einen letzten Mittagsstop bevor ich mich von meinem Kumpel Vlad verabschiedete, der dann noch ein paar Tage die Städte Stuttgart, Frankfurt, Köln und Düsseldorf mit seinem BMW M550d unsicher machte, bevor er heute wieder zurück nach Tel Aviv flog. In Punkto Fahrspaß, Verbrauch, Komfort und Leistung hätten wir kaum einen besseren fahrbaren Untersatz für unseren Roadtrip haben können!

Ein kleines Video von unserem Trip gibt es hier zu sehen:

Mercedes-AMG A45

2016 Mercedes-AMG A45 4MATIC Testdrive am Lausitzring und der Sächsischen Schweiz

Wir sind kürzlich das neue Facelift des Mercedes-AMG A45 4MATIC am Lausitzring und in der Sächsischen Schweiz Probe gefahren.
Das Facelift hat nun 381 PS und damit eine Literleistung von über 190 PS, was definitiv auf Supersportwagenniveau liegt und zudem die höchste Literleistung für einen Serien-4-Zylinder ist.
Viel Spaß mit dem Video.